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Wettervorhersage

Bayern

Nachts aus Westen verbreitet Schnee. Montag Übergang in Regen, gebietsweise Windböen, auf den Bergen Sturmböen.

Wetter- und Warnlage:
Eine Warmfront überquert Bayern in der Nacht. Nach kurzer Milderung bringt die kräftige Westströmung am Montag bereits wieder labil geschichtete Luft subpolaren Ursprungs ins Land. FROST/GLÄTTE: In der Nacht zum Montag zunächst verbreitet leichter, in Hochlagen und in den östlichen Mittelgebirgen zum Teil mäßiger Frost. Im Osten bis Montagvormittag Minusgrade. Dabei vor allem im Südosten vereinzelt Glätte durch überfrierende Nässe. SCHNEE: In der Nacht zum Montag von Westen aufkommender Schneefall. Dabei bis Montagvormittag verbreitet Mengen von 1 bis 5, im Bergland gebietsweise 5-10, in Staulagen der Mittelgebirge und im Allgäu bis 15 cm. MARKANTE GLÄTTE: In der zweiten Nachthälfte und am Montagmorgen, beim Übergang von Schnee in Regen, vor allem im Alpenvorland örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen. WIND/STURM: Zunehmender Wind aus Südwest bis West, Höhepunkt in den Alpen in der Nacht zum Montag, im Flachland Montagmittag. Dabei im Alpenvorland und im Westen starke bis stürmische Böen um 50 km/h, im Bergland und am Alpenrand stürmische Böen um 70 km/h. In den Hochlagen der Alpen Sturmböen um 80 km/h, auf den höchsten Gipfeln schwere Sturmböen um 100 km/h. TAUWETTER: Im Westallgäu, unterhalb etwa 700 m, bis Dienstagabend 48-stündiges Niederschlagsdargebot um 40 l/qm. GEWITTER: Kommende Nacht und am Montag besonders in den Alpen und im Südwesten einzelne, kurze Gewitter mit Böen um 70 km/h nicht ausgeschlossen.

Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Montag anfangs abschnittsweise klar. Von Westen rascher Bewölkungsaufzug und nachfolgend Schneefall. In der zweiten Nachthälfte von Unterfranken bis nach Oberbayern, teilweise auch in den Alpentälern, Übergang in Regen, vereinzelt Glatteis nicht ausgeschlossen. Dabei stark böiger Südwestwind, in den Alpen Sturm. Tiefstwerte von -1 Grad am Untermain und bis -7 Grad in den östlichen Mittelgebirgen in der ersten Nachthälfte.

Am Montag anfangs verbreitet Regen, im Osten Schneefall. Nach kurzer Pause am Nachmittag aus Westen Regen- und Graupelschauer, einzelne Gewitter besonders im Südwesten nicht ausgeschlossen. Schneefallgrenze im Norden um 600, im Süden um 800 m. Kaum größere Auflockerungen. Höchstwerte von 2 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und 5 bis 8 Grad in den übrigen Regionen. Frischer Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen. In der Nacht zum Dienstag Schneeregen- und Graupelschauer, in den Alpen anhaltender mäßiger Schneefall. Tiefstwerte um +2 Grad, nur in den Alpen und im östlichen Mittelgebirgsraum bei Schnee bis -1 Grad.

Am Dienstag wiederholte Schneeregen- und Graupelschauer. Kaum, teils auch keine trockenen Abschnitte. In den Alpen, aber wahrscheinlich nur im Oberallgäu, Unwetter durch starken Schneefall. Maxima 2 bis 7 Grad. Frischer, teilweise auch stark böiger Wind um West. In der Nacht zum Mittwoch zeitweise Auflockerungen, besonders südlich von Altmühl und Donau zeitweise leichter Schneefall mit Glätte. Tiefstwerte -1 bis -4 Grad.

Am Mittwoch stark bewölkt bis bedeckt, zeitweise leichter Schneefall. Am Bodensee hingegen Regen. Höchstwerte von -1 Grad in Hochfranken und bis 6 Grad am Bodensee und Untermain. Schwacher Westwind, in Schwaben und Unterfranken auf Ost drehend. In der Nacht zum Donnerstag zeitweise Schnee oder Regen, auch Glatteis nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte 0 bis -4 Grad.

Deutscher Wetterdienst, RWB München, Schwienbacher

Alpen

Nach Zwischenhocheinfluss greift ab der kommenden Nacht das Frontensystem eines Tiefs mit Kern bei den Britischen Inseln auf die Bayerischen Alpen über.

Am Sonntagabend zeigt sich auf hohen Gipfeln zeitweise die Sonne. Bald ziehen wieder zunehmend dichte Wolken auf und ab dem späten Abend setzt von Westen verbreitet teils kräftiger Niederschlag ein. Dieser erreicht Montagfrüh die östlichen Bergketten und schwächt sich am Vormittag ab. Dabei steigt die Schneefallgrenze vorübergehend auf 1000-1200 m an. Ab Mittag kommt es wiederholt zu Schauern und wahrscheinlich auch einzelnen Gewittern, die oberhalb etwa 900 m als Schnee niedergehen. Bis zum Abend kommen in den Gipfellagen verbreitete 5-10, im Karwendel und Wettersteingebirge in Staulagen bis 15 cm Neuschnee zusammen. Im Allgäu sollten die Neuschneemengen bei 15 bis 25 cm liegen, stellenweise sind Mengen über 30 cm nicht ausgeschlossen. Am mildesten ist es in der Nacht, die Mittagstemperaturen liegen in den Tälern bei 2 bis 5, in 1500 m um -3 und in 3000 m bei -12 Grad. Nachts kommt der Wind in mittleren Lagen aus Südwest dreht aber bald auf West. Auf hohen Gipfeln kommt der starke bis stürmische Wind (Mittel 40-50 km/h, tagsüber nachlassend auf 30-40 km/h) aus West und dreht auf West bis Nordwest. Dabei kommt es zu Sturmböen um 80, auf exponierten Gipfeln zu schweren Sturmböen um 100 km/h, vereinzelt muss besonders in der Nacht auch mit orkanartigen Böen (um 110 km/h) gerechnet werden.

Weitere Aussichten bis zum Mittwoch, 18.02.2026

Am Dienstag ab der Nacht ergiebige Neuschneemengen, Schneefallgrenze tagsüber um 800 m. Windig, teils stürmisch. Am Mittwoch Wetterberuhigung, wahrscheinlich meist trocken. Anfangs windig.